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30.03.2020

Rendsburg – Der Kirchenkreis Rendsburg-Eckernförde hat die Elternbeiträge für die Evangelischen Kindertagesstätten im Kirchenkreis für den April nicht eingezogen. Dies gilt für die Kitas in Trägerschaft des Kirchenkreises wie für die, die sich in Trägerschaft der Kirchengemeinden befinden. 

Der Kirchenkreis und seine Kirchengemeinden folgen damit dem Vorschlag des Landes, der kommunalen Spitzenverbände, der Landes-Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtsverbände Schleswig-Holstein e.V. sowie der Landeselternvertretung der KiTas, nach dem die Beiträge für den April nicht eingezogen werden sollen. Eltern, die einen Dauerauftrag eingerichtet oder die bereits überwiesen haben, wird der Beitrag umgehend erstattet.

Mit der Maßnahme ist kein Erlass oder eine Niederschlagung der Kitagebühren verbunden, die grundsätzliche rechtliche Pflicht zur Beitragszahlung besteht weiterhin fort. Für das weitere Verfahren ist die Klärung auf Landesebene abzuwarten.

„Die Regelung betrifft alle Eltern und damit auch diejenigen, die eine Notbetreuung in unseren Einrichtungen in Anspruch nehmen“, sagt Propst Sönke Funck. Ziel des Landes, das für die Beitragserstattung 50 Millionen Euro in Aussicht gestellt hat, ist es, die Eltern unbürokratisch zu unterstützen. „Das unterstützen wir natürlich gerne. Wir gehen allerdings finanziell in einem großen Umfang in Vorleistung, da das Verfahren der Erstattung durch das Land noch nicht geklärt ist“, sagt Funck, der auch Vorsitzender des Verbandes Evangelischer Kindertageseinrichtungen in Schleswig-Holstein e.V. ist.

Der Vorsitzende des Kirchenkreisrates des Kirchenkreises Rendsburg-Eckernförde, Propst Matthias Krüger, ergänzt: „Nun kommt es darauf an, dass der Kirchenkreis und die Kirchengemeinden als Träger der Kitas das Geld vom Land rasch zurückerstattet bekommen, denn Gehälter oder Mieten müssen wir natürlich weiterhin bezahlen.“

Der Kirchenkreis ist Träger von insgesamt 13 Evangelischen Kitas, 16 weitere Einrichtungen befinden sich in der Trägerschaft der Kirchengemeinden. Etwa 2000 Kinder werden in den Einrichtungen betreut, die Kitas haben etwa 440 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (pädagogisches Personal, Reinigungs- und Küchenkräfte).

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