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Vikarin Karoline Rahe-Dechant, Pastorin Janina Boysen, Pastorin Ulrike Brand und der Vorsitzende des Kirchengemeinderats Hans-Hinrich Blunck (von links) in der Christkirche Rendsburg

06.08.2019

Rendsburg – Die Gemeinde liegt Pastorin Ulrike Brand am Herzen. Die Kirchengemeinde im Allgemeinen und besonders ihre eigene Kirchengemeinde. Seit dem 1. August ist dies die Christkirchengemeinde Rendsburg-Neuwerk. Ulrike Brand hat die seit dem Weggang von Stefan Holtmann vakante Pfarrstelle übernommen, das Pastorat direkt neben dem Gemeindehaus und gegenüber der Kirche bezogen und freut sich nun auf den Neustart. Am Sonntag, 11. August, wird Ulrike Brand von Propst Matthias Krüger mit einem Gottesdienst um 17 Uhr in ihr neues Amt eingeführt.

Etwa zehn Jahre hat sie zuvor in der Matthias-Claudius-Kirchengemeinde Kiel-Suchsdorf gearbeitet und jetzt war es Zeit für einen Neustart. Ein Wechsel nach zehn Jahren, das tue der Gemeinde gut und auch der Pastorin oder dem Pastor, findet Ulrike Brand. Veränderungen fielen zwar mit zunehmendem Alter schwerer – sie ist mittlerweile 55 Jahre alt – aber sie sei froh darüber, dass sie den Schritt gewagt hat. „Ich möchte mich gedanklich noch einmal neu auf den Weg machen“, sagt sie. Nun wünscht sie sich, bis zu ihrem Ruhestand in der Gemeinde bleiben zu können. Gut einen Monat nach dem Umzug in das Pastorat in der Prinzenstraße könnten sie und ihr Mann – er ist Kirchenmusiker in Bordesholm – schon einmal sagen: „Wir wohnen hier sehr gerne.“ Nun geht es an die Arbeit.

„Ich habe eine ganz große Liebe zum Gottesdienst und zur Kirchenmusik“, sagt Ulrike Brand von sich selbst. „Ich singe unglaublich gerne Choräle und die tragen mich durch die Woche. Das hilft im Alltag. Jede Gemeinde habe eine andere Art und Weise, zusammen den Glauben zu leben. „Da will ich offene Augen und Ohren haben“, sagt sie. Die Gemeinschaft in der Gemeinde sei ihr sehr wichtig.

An ihren bisherigen beruflichen Stationen hat sie sich nach eigener Aussage sich schon mehrfach intensiv in neue Aufgaben hinein gearbeitet. In Bad Segeberg baute sie eine Band mit auf und absolvierte dafür eigens eine Ausbildung zur C-Popularmusikerin. In Suchsdorf wiederum war ihr die Partnerschaftsarbeit mit El Salvador sehr wichtig. Dort in Mittelamerika verbrachte sie ihr Sabbatical, eine dreimonatige Auszeit vom Dienst, und lernte dafür zunächst Spanisch. In Rendsburg erwartet sie ebenfalls eine Aufgabe. „Ich ahne jetzt noch nicht, was das sein wird.“

Während sie ihre neue Kollegin im Pfarramt, Pastorin Janina Boysen erst noch näher kennen lernen muss, bringt Ulrike Brand eine andere Kollegin mit nach Rendsburg. Zumindest für die nächsten Monate. Vikarin Karoline Rahe-Dechant begleitet ihre Anleiterin in die neue Gemeinde und lernt dabei die Arbeit in einem Pfarrteam kennen. „Ich versuche jetzt möglichst schnell zu sehen, wo in der Gemeinde ein Arbeitsbereich für mich ist“, sagt sie. Denn neben der Zeit in der Gemeinde stehen in den kommenden Wochen noch andere Teile der Ausbildung für sie an. Ihren Examensgottesdienst wird sie am dritten Advent in der Christkirche feiern, das steht bereits fest. Im kommenden Jahr wird sie dann zur Pastorin ordiniert und ihre erste eigene Pfarrstelle antreten.

Der Vorsitzende des Kirchengemeinderats der Christkirchengemeinde, Hans-Hinrich Blunck, freut sich, dass sich Ulrike Brand für die seit gut einem Jahr vakante zweite Pfarrstelle entschieden habe. Erstmals bestehe das Pfarrteam der Christkirche nun ausschließlich aus Frauen. „Der ganze Kirchengemeinderat freut sich auf die Zusammenarbeit.“ Blunck dankt Bischof Gothart Magaard für das umsichtige Verfahren bei der Besetzung der Pfarrstelle, Propst Matthias Krüger für die Begleitung sowie Pastorin Denise Westphal für die Vertretung in der Zeit der Vakanz. Es sei schön, dass nun erstmals nach langer Zeit alle Pfarrstellen in der Region Rendsburg-Büdelsdorf besetzt seien.

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