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Zwei geheime Wahlgänge müssen die Mitglieder der Kirchenkreissynode durchlaufen.

Propst Sönke Funck bei der Kirchenkreissynode im vergangenen November. Der 56-jährige studierte Theologie in Marburg und Kiel, vor seinem Amtsantritt als Propst war er 17 Jahre Pastor in Hütten. Er ist verheiratet und hat zwei volljährige Kinder.

Propst Matthias Krüger bei der vergangenen Synode im November. Der 54-jährige studierte Theologie in Göttingen und Kiel, ist verheiratet und hat zwei volljährige Kinder. Vor seinem Amtsantritt als Propst war er Pastor in Viöl, Interims-Propst im Kirchenkreis Husum-Bredstedt und Personal- und Gemeindeentwickler.

04.09.2019

Rendsburg/Eckernförde – Die Synode des Kirchenkreises Rendsburg-Eckernförde tagt am Sonnabend, 14. September, im VEK Schleswig-Holstein (Lise-Meitner-Straße 6-8, 24768 Rendsburg), diesmal bereits ab 9 Uhr. Es steht ein wichtiger Punkt auf der Tagesordnung: Die beiden Pröpste des Kirchenkreises, Sönke Funck und Matthias Krüger, stehen zur Wiederwahl.

Beide sind seit dem 1.6.2010 leitende Geistliche im Kirchenkreis, damit endet die zehnjährige Dienstzeit am 31.5.2020. Beide würden gern zehn weitere Jahre als Pröpste im Kirchenkreis wirken. Der Kirchenkreisrat möchte seinerseits gern weiter mit Sönke Funck und Matthias Krüger zusammenarbeiten und hat deswegen entschieden, auf eine Ausschreibung der Stellen zu verzichten: „Die Zusammenarbeit funktioniert sehr gut, die Herausforderungen werden in geistlicher Leitung gut begleitet. Beide Pröpste sind mit viel Freude bei der Arbeit“, berichtet Pastor Dirk Homrighausen, Mitglied im Nominierungsausschuss des Kirchenkreisrates. Dem Verzicht auf Ausschreibung haben der zuständige Bischof sowie das Landeskirchenamt zugestimmt, wie dies rechtlich vorgesehen ist. „Nach den einstimmigen Entscheidungen in der Kirchenkreisratssitzung im Februar empfiehlt der Kirchenkreisrat der Synode nun die Wiederwahl unserer Pröpste“, erklärt Ilona Pinkenburg, die stellvertretende Vorsitzende des Kirchenkreisrates. „Da wir den Ausgang dieser Wahl nicht kennen, wählen wir bereits jetzt, über ein halbes Jahr vor dem Ende der Amtszeit. So haben wir im Falle des Falles genügend Zeit, das Neuwahlprozedere anzustoßen und rechtzeitig neu zu wählen“.

„Diese Wahl ist etwas Besonderes“, so die Präses der Kirchenkreissynode Dr. Maike Tesch: „Wir sind der einzige Kirchenkreis, bei dem beide Propststellen zum selben Zeitpunkt besetzt wurden“. Die Pröpste kandidieren also nicht gegeneinander, sondern je für ihre Zuständigkeit erneut. Für die Wahl am 14. September müssen mindestens zwei Drittel, also 52 der 77 Mitglieder der Kirchenkreissynode, anwesend sein, erklärt sie weiter: „Ein Propst ist gewählt, wenn er 39 Stimmen erhält, also mehr als die Hälfte der gesetzlichen Anzahl der Mitglieder der Synode“.

Propst Sönke Funck ist zuständig für die Kirchengemeinden in der Propstei Eckernförde, das Diakonische Werk des Kirchenkreises sowie das Zentrum für Kirchliche Dienste. „Ich habe nicht das Gefühl, dass meine Arbeit hier schon erledigt ist. Die anstehende Umbruchsituation möchte ich mitgestalten“, sagt er. „Außerdem habe ich das Gefühl, dass man in der gemeinsamen Leitungsverantwortung weiter gut arbeiten kann, wir sind ein gutes Team, so kann es gerne weitergehen“. Er sieht in den Bereichen Pastorenmangel und sinkende Gemeindeglieder die größten Herausforderungen, attestiert dem Kirchenkreis aber auch große Innovationsfreude und Wagemut.

Propst Matthias Krüger ist zuständig für die Kirchengemeinden der Propstei Rendsburg, die Verwaltung des Kirchenkreises, und er ist Vorsitzender des Kirchenkreisrates. „Ich bin Propst im schönsten Kirchenkreis der Nordkirche“, sagt er mit dem Brustton der Überzeugung. „Er reicht von Waabs bis Wacken und bildet dabei eine bunte Vielfalt ab, hier stehen schöne Kirchen und hier leben viele Menschen, die sich für Kirche engagieren“. In seiner Verantwortung für den organisatorischen und finanziellen Bereich des Kirchenkreises sieht er die Frage, wie mit den künftig sinkenden Kirchensteuereinnahmen die vielfältige inhaltliche Arbeit weiter finanziert werden kann, als große Herausforderung: „ In diesen Zeiten will ich mein Können weiter einbringen“.

Als weitere Themen auf der Synode stehen unter anderem die Beratungen über die Jahresrechnung und ein Bericht über das Kirchliche Umweltmanagement „Grüner Hahn“ auf der Tagesordnung. In der Synode sitzen Vertreterinnen und Vertreter der Kirchengemeinden, der Dienste und Werke, der Mitarbeiterschaft und des Konvents der Pastorinnen und Pastoren. Sie berät und beschließt unter anderem den Haushaltsplan des Kirchenkreises, den Pfarrstellenplan, und sie kann zu kirchlichen und gesellschaftlichen Fragen Stellung beziehen.

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