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Pastorin Claudia Heynen (rechts) freut sich mit Kita-Leiter Martin Dierck (links) und den Erzeiherinnen und Kindern von St. Jürgen über den Fortschritt auf der Baustelle.

09.09.2019

Rendsburg  - „Und ist die Arbeit auch noch so schwer, schon ist das Dach drauf, da staunen wir sehr“, singen die Kinder der Evangelischen Kindertagesstätte St. Jürgen Rendsburg. Das Dach ist drauf, die Zimmerleute haben ihre Arbeit erledigt. Die Kirchengemeinde als Bauherrin, die Kita und der Kirchenkreis, in dessen Trägerschaft sich die Einrichtung befindet, können Richtfest feiern. Und wenn das eine Kita tut, dann ist alles ein wenig anders. Die Kinder singen „Unsere Handwerker sind fit“, die Richtkronen sind mit Spielzeug geschmückt und der Zimmermann stößt beim Richtspruch mit Selters an. Nur ein Glas, das zerschlägt er natürlich dennoch. Die Scherben sollen dem neuen Bau Glück bringen.  

Direkt neben der Kirche St. Jürgen entstehen 15 neue Plätze für eine Familiengruppe mit fünf Kindern unter und zehn über drei Jahren. Außerdem wird das Gebäude im Zuge der Baumaßnahmen saniert, die zusammen genommen 1,2 Millionen Euro kosten werden. Insgesamt 85 Plätze wird die Kita haben, wenn der Bau Ende des Jahres fertig ist. Die neuen Plätze werden dringend gebraucht, seien aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein, sagt Kita-Leiter Martin Dierck. „Wir haben 180 Kinder auf der Warteliste.“  

Pastorin Claudia Heynen bedankt sich als Vorsitzende des Kirchengemeinderats St. Jürgen für die Unterstützung von Landkreis, Stadt und Kirchenkreis. Sie bedankt sich bei den vielen Handwerkern, die die Arbeit auf der Baustelle leisten, bei den Mitarbeitenden, die trotz Baulärm und Einschränkungen im Betrieb den Kindern Sicherheit geben und bei Kita-Leiter Dierck, der die vielen Herausforderungen mit allen Beteiligten abstimmen müsse.  

Für den Architekten Niels Janiak, dessen Büro Janiak und Lippert aus Fockbek den Bau geplant hat und betreut, ist die Baustelle eine besondere. Denn er hat die Kita vor 47 Jahren selbst besucht, verrät er bei seiner Ansprache auf dem Richtfest. „Es war schon etwas Besonderes, das Gebäude zu betreten und die kleinen Haken wieder zu sehen, wo ich früher meine Jacke aufgehängt habe.“ Janiaks Büro und die Handwerker haben jetzt noch eine Menge zu tun, denn das Richtfest ist schließlich nur eine Zwischenetappe bis zur Einweihung, die groß gefeiert werden soll. Bis dahin können die Kinder weiter singen: „Unser Anbau wächst zum Glück, jeden Tag ein kleines Stück.“

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