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Propst Matthias Krüger (links) und Pastor Jan Kempermann beim Abschied in Schenefeld.

04.03.2019

Pastor Jan Kempermann wurde nun auch in seiner zweiten Gemeinde Schenefeld verabschiedet (zum Abschied in Jevenstedt siehe hier). Mehr als sonst gilt bei diesem Abschied jedoch „Niemals geht man so ganz“. Mit einem kleinen Dienstauftrag bleibt Kempermann den Schenefeldern zunächst erhalten.

Genau einen Monat nach dem Abschied in Jevenstedt traf sich nun die zweite Gemeinde zum Abschiedsgottesdienst: In der ersten christlichen Niederlassung in Holstein wurde Kempermann entpflichtet und in den Ruhestand verabschiedet. Mit sichtlichem Bedauern, wie Pastor Manfred Kaiser in seiner Rede erklärte: „Es waren wirklich gesegnete Jahre für unsere Kirchengemeinde, es hätten gerne noch mehr sein können“. Kennengelernt hatten sich die beiden Pastoren bereits Mitte der 1980er Jahre im Predigerseminar in Preetz, damals noch als Vikare. Aber: „Dass Du aus dieser Gemeinde einmal in der Ruhestand gehen würdest, dass hätten wir uns im Vikariat nie träumen lassen“. Seine Loyalität habe ihn ausgezeichnet, ein verlässlicher Prediger sei er geblieben, seelsorgerlich, echt, ehrlich und voller Humor und Witz. Er fehle bereits jetzt, so Kaiser etwas wehmütig, in der Mitarbeiterrunde und im Pfarramt. Im Namen der Gemeinde überreichte er dem scheidenden Kempermann  ein Abschiedsgeschenk, für das die Gemeinde gesammelt hatte: Ein Wochenende in Celle mit der Frau.

Entpflichtet und damit „frei, ledig und los von allen Pflichten und Aufgaben in dieser Gemeinde“ gesprochen wurde Kempermann von Propst Matthias Krüger, wie bereits einen Monat zuvor in Jevenstedt. Ein echter Glücksgriff sei er gewesen, so Krüger: „50 Prozent Jevenstedt, 50 Prozent Schenefeld, und an der B77 kennen Sie jeden Leitpfahl“. Als selbsternannter Reisepastor habe der  65-jährige mit USB-Stick, Bibel und Talar immer die wichtigsten Sachen zur Hand gehabt sowie das Wort Gottes im Kopf und im Herzen. Krüger hob vor allem die Ruhe und Gelassenheit Kempermanns hervor, die ihm immer besonders imponiert habe: „Gerade auch in Konflikten, gerade auch dann, wenn die Winde stürmisch werden. Eine gute Gabe“.

Pastorinnen und Pastoren dürfen auch nach dem Eintritt in den Ruhestand predigen, taufen und das Abendmahl leiten, sie übernehmen immer wieder auch Vertretungsdienste oder helfen aus, wenn viel zu tun ist. So wird auch Kempermann in den kommenden zwei Jahren Vertretungsdienste in Wacken und Schenefeld im Rahmen eines kleinen Dienstauftrags leisten.

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