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Brigitte Gottuk mit Tina (rechts) und Frauke Bindemann mit Tom.

Brigitte Gottuk, Mattis und Frauke Bindemann (von links) beim Basteln mit Holunderzweigen.

Der Blick aus der Schäferwagenkirche auf das Meer.

Die Gute-Nacht-Geschichte mit Tom und Tina.

Die Schäferwagenkirche ist an sechs Tagen die Woche geöffnet.

04.07.2019

Eckernförde – Tom und Tina sind wieder am Eckernförder Strand. Die beiden Handpuppen gehören zur Kirche am Urlaubsort einfach mit dazu. Wenn um 17 Uhr die Gute-Nacht-Geschichte mit Liedern, Geschichten und Spielen beginnen, holt Tourismuspastorin Brigitte Gottuk die Puppen aus dem Koffer. Die Gute-Nacht-Geschichte gehört zum festen Bestandteil der Tourismuskirche und wird in den ersten vier Ferienwochen jeweils dienstags bis freitags am Strand neben der Schäferwagenkirche und nahe beim Ostsee Info Center erzählt. Wie das gesamte Angebot von Brigitte Gottuk ist sie kostenlos und steht allen offen – unabhängig von Religion oder Konfession. „Sie endet aber jedes Mal mit einem Segen“, sagt Gottuk.

Das Programm der Tourismuspastorin richtet sich an Einheimische und Urlauber. „Ich möchte die Kompetenzen der Kinder stärken“, sagt sie. Die Kinder sollten merken, was sie können, denn: „In der Schule lernen sie oft, was sie nicht können.“ Gottuk möchte den Teamgeist stärken, wenn beispielsweise Kinder von 4 bis 14 Jahren eine große Sandburg bauen oder sie gemeinsam am Strand verschiedene Spiele machen. Und es wird gebastelt. Unter der Anleitung von Frauke Bindemann gestalteten die Kinder beispielsweise Ketten und Schlüsselanhänger aus Holunderzweigen.

Bindemann gehört zu den 15 Freiwilligen, die Gottuk bei der Arbeit am Stand in Eckernförde und den anderen beiden Standorten – Surendorf und Strande – unterstützen. Auch dort gibt es dieses Jahr jeweils zwei Wochen lang Aktionen und Geschichten am Strand sowie an jedem Ort einmal einen Mitmachzirkus. In Eckernförde wiederum steht in der fünften Ferienwoche ein Inklusiver Theaterworkshop auf dem Programm, der mit einer Aufführung am 2. August um 19 Uhr in Carls Showpalast endet.

Sechs Tage die Woche ist zudem die Schäferwagenkirche am Eckernförder Strand geöffnet. Zwölf Ehrenamtliche unterstützen Tourismuspastorin Gottuk und sorgen für feste Zeiten, in denen die Kirche betreten und genutzt werden kann. „Das ist wahnsinnig toll, dass das so gut angelaufen ist“, sagt Gottuk. Jeden Tag besuchten bis zu 50 Personen die Kirche, das Gästebuch ist bereits gut gefüllt mit Dank und Lob. Manche gingen einfach nur hinein, um ein Bild aus dem Fenster über dem kleinen Altar zu machen. Andere nutzen die Möglichkeit für ein Gespräch oder kommen zur wöchentlichen Andacht in der Schäferwagenkirche, die jeweils am Montag um 9 Uhr zum Start in die Woche gehalten wird.

„Man muss nur die Tür aufmachen, dann erlebt man witzige Szenen“, sagt Gottuk. „Sie will hinein, er nicht. Drinnen gibt es dann oft gute Gespräche zwischen ganz fremden Leuten.“ Die Schäferwagenkirche, die im Juni dieses Jahres eröffnet wurde, erfüllt damit schon das, was sich Gottuk erhofft hat. Und neben den verschiedenen Angeboten am Strand und in der Schäferwagenkirche betreut sie in diesem Jahr auch noch die Ausstellung #Religramme in der Kirche St. Nicolai Eckernförde, in deren Begleitprogramm interessante Vorträge über die verschiedenen Religionen gehalten werden. Am Donnerstag, 11. Juli, spricht beispielsweise Bischof Gothart Magaard (Schleswig) ab 18.30 Uhr in St. Nicolai über „Christlich leben“.

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