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Eine Seite der Mauer.

05.02.2019

Rendsburg - Für alles in Israel/Palästina gibt es zumindest zwei Blickwinkel. Der Ökumene-Pastor des Kirchenkreises Rendsburg-Eckernförde, Henning Halver, wird am Donnerstag, den 7. Februar um 19.30 Uhr im Zentrum für Kirchliche Dienste (Rendsburg, am Margarethenhof 41) von einer Reise in das „Heilige Land“ berichten, die er im vergangenen Herbst unternommen hat. Dabei wird er mindestens zwei Perspektiven darstellen. Zwei Perspektiven, die es auch auf die von Israel aus Sicherheitsgründen errichtete Trennmauer zu den palästinensischen Gebieten gibt. Auch sie müsse sowohl von  der einen, als auch von der anderen Seite angeschaut werden, so Halver.

Neben den geschichtsträchtigen Orten stellt er auch Begegnungen mit der jüdischen Reform-Gemeinde, mit syrisch-orthodoxen Christen sowie der palästinensischen lutherischen Gemeinde „Abrahams Herberge“ vor. Die Fülle der historischen Entwicklungen, die Schönheit des Landes, die Mühsal der Alltage und auch friedensstiftende Projekte  sind Thema des Vortrags. „Jetzt bin ich dreimal in Israel/Palästina gewesen und bringe jedes Mal mehr Fragen als Antworten mit“, sagt er. „Aber die besondere Bedeutung des jüdischen Glaubens und dazu das Ergehen der sehr alten christlichen Kirchen sowie die Entwicklung um die christlichen Palästinenser fordern einfach dazu heraus, genau hinzuschauen und sorgfältig hinzuhören, um auch die andere Seite wahrzunehmen.“

Zu den Mut und Hoffnung machenden Projekten, die die Reisegruppe  besuchen konnte, zählen u.a. ein Betreuungsangebot für Menschen mit Behinderungen in den Palästinenser-Gebieten sowie die Versöhnungsarbeit von „Parents Circle“. Auch davon wird Henning Halver erzählen und lädt herzlich zu dem Vortragsabend ein. Der Eintritt ist frei.

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