Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Pastor Heik mit den Kindern der Kita Pusteblume.

Pastor Heik beantwortet geduldig die Fragen der Kinder.

20.11.2018

Osdorf – Muss der Pastor jede Stunde die Glocken läuten? Wollte er schon immer Pastor werden? Ist er der Chef der Kirche? Diese und andere Fragen haben die Kinder der Evangelischen Kita Pusteblume Osdorf im Gepäck, als sie beim Projekt  „Unser Dorf“ in der „Vater-Unser-Kirche“ zu Osdorf Station machen. Zwei Wochen lang schauen sich die Kleinen dabei in der Gemeinde um, lernen den Bürgermeister kennen, besuchen die Räucherkate, den Bauhof, die Feuerwehr, die Schlachterei Siemsen, die Bäckerei Sörensen. Sie gehen in der Postfiliale, zum Friseur und zu Edeka Hamann. Und in die Kirche von Pastor Heik.

Der Pastor, der die Kinder sonst regelmäßig in der Kita besucht, beantwortet geduldig alle Fragen: Die Glocken werden normalerweise nicht mehr selbst geläutet und schon gar nicht mehr mit einem Seil. Er habe früher Lehrer werden wollen und Chef der Kirche sei er natürlich nicht. „Der Chef der Kirche ist Gott“, sagt Heik. „Aber alles was hier so in der Kirche passiert, dafür bin ich verantwortlich. Ich habe aber noch Einige, die mir helfen.“ Dann räumt er noch mit einem Missverständnis auf. „Ich wohne nicht in der Kirche“, sagt er. „Aber ich kann durch das Gemeindehaus in die Kirche gehen ohne nass zu werden.“ Das könnten nicht viele seiner Kolleginnen und Kollegen sagen.

Und Pastor Heik erzählt auch seine Lieblingsgeschichten aus der Bibel. Zum einen die Geschichte, in der Jesus die Kinder zu sich ruft und segnet. Und zum anderen – diesmal mit Diaprojektor und schönen Bildern von Kees de Kort – die Geschichte vom verlorenen Sohn, der den Vater verlässt und sein Erbe verprasst. Als er zum Vater zurückkehrt, nimmt ihn dieser wieder an – so wie Gott jeden Menschen liebt, so Heik.

„Die Geschichte vom verlorenen Sohn findet sich auch in der Kirche wieder“, sagt er danach und weist die Kinder auf das Fenster hinter dem Altar hin, das genau diese Geschichte darstellt. Beim abschließenden Segen zum Mitmachen beteiligen sich viele Kinder. Schließlich kennen sie die Worte und die Bewegungen aus den regelmäßigen Besuchen des Pastors in der Kita. Sie befindet sich seit Anfang des Jahres in Trägerschaft des Kirchenkreises Rendsburg-Eckernförde, ist aber weiter mit der Kirchengemeinde Osdorf-Felm-Lindhöft eng verbunden.

Hinweis zur Nutzung von Cookies

Diese Webseite verwendet Cookies. Weitere Informationen gibt es auf der Seite Datenschutz.